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Andamanen

Reise in ein Paradies

1998 flog ich nach einem Monat freiwilliger Arbeit im Hospiz der Mutter Teresa von Kalkutta nach Port Blair, der Hauptstadt von den Andamanen, eines der letzten Paradiese im bengalischen Ozean.

Besonders interessant sind die Sentinelesen. Diese leben auf der 60km2 grossen Insel North Sentinel. Keine Besucher, keine Journalisten, keine Kameras und keine Forscher sind hier erlaubt. Nur eine Gruppe der indischen Regierung versuchte ein paar mal mit dem Stamm Kontakt aufzunehmen. Die Sentinelesen machten aber mit Speren und Pfeilen klar das sie keinen Kontakt wünschen und nicht gestört werden wollen. Es ist nur sehr wenig über diesen Stamm bekannt.

Das Fotografieren und Filmen war 1998 noch verboten auf den Andamanen. Ein wenig stolz bin ich daher schon auf meine Aufnahmen. Ich musste die Bilder leider mit einer Digitalkamera von Papierfotos erfassen um sie hier präsentieren zu können. Die Qualität ist daher weniger gut.

Kieran Hilbert

Andamanen 1998

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Elefanten baden im Meer

Meine Hütte

Zwischen Bananenstauden gelegen

Wissesnwertes

Andamanen & Nikobaren

Die Andamanen und Nikobaren sind ein indisches Unionsterritorium, 1.255 km südöstlich von Kolkata und 1.190 km östlich von Chennai. Sie erstrecken sich von 6°45' bis 13°41' Nord, ungefähr entlang des 93. östlichen Längengrades westlich der thailändischen Küste und nordwestlich von Sumatra. Der 10. Breitengrad mit dem Ten Degree Channel trennt die nördlichen Andamanen von den Nikobaren. In seiner Hauptstadt Port Blair lebt etwa ein Drittel der etwa 356.265 Einwohner (Stand 2001).

Das Andamanische Meer mit dem Nord-Preparis-Kanal trennt das Territorium vom östlich gelegenen Myanmar. Zum Staatsvogel wurde die Andaman Holztaube gewählt, das Staatstier ist der Dugong, der einheimische Padauk-Baum repräsentiert die Flora.

Geschichte

Das Territorium ist seit prähistorischer Zeit besiedelt. Im späten 17. Jahrhundert wurden die Inseln von den Marathen annektiert. Europäisch kolonisiert wurde sie erstmals durch Dänemark. Von 1778 bis 1783 waren die Nikobaren eine österreichische Kolonie, ab 1789 wurden beide Inselgruppen durch Großbritannien verwaltet.

Vor der Unabhängigkeit Indiens dienten die Andamanen und Nikobaren aufgrund ihrer Abgeschiedenheit als Gefangenenkolonien für Mitglieder der indischen Unabhängigkeitsbewegung. Das in dieser Zeit in Port Blair erbaute Cellular Jail, eines der ersten Gefängnisse mit Einzelzellen, hält heute im Range eines Nationaldenkmals die Erinnerung an diesen Umstand wach. Das Gebäude mit seinen ehemals sieben radial angeordneten Zellentrakten diente später jedoch auch dem Strafvollzug an unpolitischen Delinquenten.

Die japanische Besetzung im Zweiten Weltkrieg - durch die Indian National Army unter Führung von Subhash Chandra Bose - und die nachfolgende Errichtung des militärischen Hauptquartiers der INA verweist auf die militärstrategische Bedeutung der Inselkette. Indien trägt dem heute mit nicht geringer Präsenz von Marine, Luftwaffe und Armee (u.a. ein Gurkharegiment) Rechnung. Der regierende Repräsentant der Zentralregierung, der Lieutenant Governor, ist in der Regel ein hochrangiger Militärangehöriger.

(Quelle:Wikipedia)